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 interbad 2018 bestätigte
gute Investitionsbereitschaft
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 Über 14.000 Besucher, 416 Austeller, 35.000 m² Ausstellungsfläche, mehr als 90 Vorträge, Workshops und Diskussionsrunden in vier Veranstaltungen im Kongress- und Rahmenprogramm – das sind die Eckdaten der interbad 2018 in Stuttgart.

Das Konzept der Fachmesse für Schwimmbad, Sauna und Spa, die von der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen (DGfdB) gemeinsam mit der Messe Stuttgart veranstaltet wird, überzeugte Aussteller und Besucher gleichermaßen.

Katrin Schütz, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des Landes Baden-Württemberg: „Die interbad ist eine Erfolgsstory! Mit den Schwerpunkthemen Digitalisierung, Fachkräftesicherung sowie berufliche Aus- und Weiterbildung nimmt die interbad die zukünftigen Herausforderungen für die mittelständischen Unternehmen an.“

Messe-Geschäftsführer Ulrich Kromer von Baerle betonte das einzigartige Konzept: „Es lässt die Gebiete Schwimmbad, Sauna und Spa auf erfolgreiche Weise verschmelzen. Und das sowohl für den öffentlichen als auch für den privaten Bereich. Die interbad ist insbesondere im Sauna-Bereich einzigartig und schafft Synergien für Industrie, Handel und Dienstleister.“

Der Auslandsanteil der Besucher war mit 27 % konstant hoch. Insgesamt wurden Besucher aus 62 Ländern registriert, darunter vor allem Interessierte aus der Schweiz, Österreich, Russland, Tschechien, Belgien, Italien und den Niederlanden.

Ein Drittel der Besucher der interbad 2018 sind Inhaber oder Geschäftsführer eines Unternehmens. Insgesamt gaben fast 90 % an, an Einkaufs- und Beschaffungsentscheidungen im Unternehmen beteiligt zu sein. Auch die Investitionsabsichten der Besucher haben sich im Vergleich zu 2016 positiv entwickelt. 84 % der Besucher gaben an, definitiv oder eventuell investieren zu wollen.

Die Zufriedenheit der Besucher erreichte auf der interbad 2018 ihren bisherigen Höhepunkt. 96 % (2016: 92%) gehen davon aus, dass die interbad künftig an Bedeutung gewinnen oder gleichbleiben wird. Insgesamt beurteilen die Besucher die interbad mit einer Durchschnittsnote von 1,9 (2016: 2,1). Dreiviertel der Besucher gaben außerdem an, die interbad 2020 besuchen zu wollen. Knapp 90 % würden die Messe bestimmt bzw. wahrscheinlich weiterempfehlen.

Inhaltlich zeigte sich die Fachmesse erneut innovativ: Um dem in vielen Branchen relevanten Thema „Fach- und Führungskräftesicherung“ gerecht zu werden, präsentierte die interbad 2018 erstmalig das sogenannte „Career Center“. Eine gesonderte Fläche, auf der verschiedene Aus- und Weiterbildungsinstitute ihr Angebot vorstellen konnten.

Über Trends und drängende Fragen diskutierten auch Experten und Branchenvertreter beim 67. Kongress für das Badewesen. Verschiedene Schwerpunkte des dreitägigen Fachkongresses beschäftigten sich u. a. mit der Frage, welche Chancen die Digitalisierung für Bäderplanung und -betrieb mit sich bringt. Auch wichtige aktuelle Themen, wie der dringend benötigte Fachkräftenachwuchs wurden diskutiert.

„Wir haben die Themenblöcke im Kongress in diesem Jahr etwas reduziert, hatten jedoch deutlich mehr Besucher, was sich bereits bei den Anmeldungen abzeichnete“, so Dr. Christian Ochsenbauer, Geschäftsführer der DGfdB. „Der Themenblock ‚Die digitale Zukunft in Bäderplanung und Bäderbetrieb‘ hat bei den Teilnehmern sehr gute Resonanz hervorgerufen. Die Digitalisierung ist in den Köpfen angekommen. Der Kongress ist insgesamt sehr gut gelaufen.“

Am 24. und 25. Oktober fand auch die Jahrestagung Saunaimpulse des Deutschen Sauna-Bundes statt. Dabei standen zwei Themen auf dem Programm: die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und die dadurch erforderlich gewordenen Umstellungen in öffentlichen Bädern und Saunaanlagen sowie die Aufgusspraxis mit reinen ätherischen Ölen.

„Der Markenkern der Sauna, wie gesundheitliche Wirkungen für den Nutzer, Erholung und Körperpflege, wurden in den letzten Jahren zunehmend mit Erlebnissen verbunden“, erläutert Rolf-Andreas Pieper, Geschäftsführer des Deutschen Sauna-Bunds. „Die Sauna befindet sich in einem Spannungsfeld von Erholung und Erlebnis, da kommt der Aufgusspraxis eine entscheidende Rolle zu.“

Im Rahmen der interbad vergab die Deutsche Gesellschaft für das Badewesen wieder den „Public Value Award für das öffentliche Bad 2018“. Sie führt den Wettbewerb seit 2010 im zweijährigen Rhythmus durch. In seiner Rede würdigte Dr. h. c. Fritz Schramma, Präsident der DGfdB, die Preisträger und machte darauf aufmerksam, dass die sieben prämierten Bäder auch in sieben unterschiedlichen Bundesländern beheimatet seien. Dies könne Zufall sein, zeige aber, dass Gemeinwohl leben und Gemeinwohl erfahren keine Frage des Standorts sei.

Mit dem Publikumspreis „Innovation Award“ möchten die Messeveranstalter auf die hohe Innovationskraft der Branche aufmerksam machen und besondere Marktneuheiten auszeichnen. Insgesamt 13 Teilnehmer stellten ihre Produktentwicklungen in der „Innovation Area“ auf der interbad 2018 in Stuttgart aus. Das Interesse der Besucher war in jedem Fall groß: Knapp 6.000 Stimmen wurden während der laufenden Messe und zuvor beim Online-Voting abgegeben.

Die nächste interbad findet vom 27. bis 30. Oktober 2020 in Stuttgart statt.
     
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